Die „Partnerschaften für Demokratie“ (PfD) sind ein Baustein des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert damit die nachhaltige Entwicklung von lokalen Bündnissen vor allem zwischen kommunaler Verwaltung und der Zivilgesellschaft. Im partnerschaftlichen Zusammenwirken setzen diese sich für eine lebendige und vielfältige Demokratie vor Ort sowie eine Kultur der Kooperation, des respektvollen Miteinander, der gegenseitigen Anerkennung und Unterstützung ein.

Wichtige Akteure und Gremien einer jeden Partnerschaft für Demokratie sind das Federführende Amt, die Koordinierungs- und Fachstelle, das Bündnis und das Jugendforum. Außerdem werden zur Umsetzung der Ziele Zuwendungen für Projekte und Maßnahmen weitergeleitet.

Die Partnerschaften für Demokratie, von denen es bundesweit über 300 gibt, ermöglichen eine zielgerichtete Zusammenarbeit aller vor Ort relevanten Akteur:innen für Aktivitäten in den Handlungsfeldern des Bundesprogramms: Demokratiestärkung – Vielfaltgestaltung – Extremismusprävention.

Die Partnerschaften:

  • ermöglichen und stärken Demokratische Selbstwirksamkeit,
  • erweitern demokratische Bündnisse,
  • vermitteln Handlungssicherheit mit lokalen Herausforderungen,
  • sprechen demokratieskeptische Menschen durch teilhabeorientierte Maßnahmen und Partizipation an,
  • stärken die Kompetenzen zur Konfliktbearbeitung,
  • erarbeiten Schutzkonzepte für zivilgesellschaftliche Akteur:innen.